*Entschuldigung
machmal hat die Technick so ihre Tücken. Der letzte post, mit dem newletter ist noicht so optimal abgebildet. Umso´wichtiger ist der Inhalt.
Mit vielen Gruessen
Günter und Gabi
Montag, 10. Juni 2013
Freitag, 7. Juni 2013
Montag, 8. April 2013
Kuangalia nyuma - Kuangalia mbele
Blick
zurück – Blick nach vorn
steht über diesem Blog. Und es ist
wirklich Zeit mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben („posten“wie man wohl
sagt).
Schauen wir also ein bisschen zurück:
Nach der traditionellen Einkehrwoche der Diakone samt Familien im Advent
hatten wir entspannte Weihnachtstage zuhause. Schon traditionell haben wir dann
das neue Jahr am Meer bei unseren Freunden Sonja und Alex, jetzt auch mit
Tochter Mara, verbracht. Diesmal mussten wir schon am 1. Januar wieder zurück
sein, da wir am Abend noch Gäste aus Deutschland am Flughafen abholen. Dazu später
mehr.
Schule für körperbehinderte Kinder:
Im Januar hat ein neues Schuljahr in unserer Schule für Körperbehinderte
begonnen. Nachdem Herbst die damalilge 7. Klasse Ihre Abschlussprüfungen mit großem
Erfolg abgelegt hatten, konnten 25 neu Kinder in die Vorschulklasse aufgenommen
werden. Im Augblick besuchen 94 Kinder die unsere Schule hier. Bei einer Kapazität
von eigentlich 80 Plätzen ist das schon eine Herausforderung.
Reise
Mitte Januar brachen wir dann zu unserem Urlaubs- Abenteuer- Erlebnisfahrt
auf. 8225 Kilimoter durch 5 afrikanische Länder. Es waren wunderbare vier
Wochen mit Highlights nahezu jeden Tag. Um nur einige zu nennen: Der Lake
Nyassa in Malawi, die Vitoria Fälle in Sambia, zelten am Okowango River (mit
Nilpferdgrunzen), Namibia mit seinen Tierreichtum im Etosha Nationalpark, die
unglaubliches Dünenlandschaften der namibischen Wüste, der Fishrivrcanyon, Swakopmund
und Kohlmannskuppe, das tolle Fischrestaurant in Lampertsbay, Weinprobe in Südafrika,
das Kap der Guten Hoffnung und nicht zuletzt Kapstadt mit dem Tafelberg, Robben
Island und dem quirlligen Shoppingquartier Waterfront.
Wir kamen erfüllt, dankbar und wohlbehalten (mit dem Flugzeug) zurück.
Bestimmt gibt es noch Gelegenheiten die Bilder dieser Reise zu zeigen.
Seit Mitte Febraur hat uns also die Arbeit wieder mit vielen Besprechungen,
Planungen, Jahresrechnung, Budget, Boardmeeting, usw.
Tumaini Centre Naibilli
Schon mehrmals berichtet und um Unterstützung gebeten haben wir ja über das
Projekt „Tagesstätte für geistig behinderte Kinder“ in unserer Nachbargemeinde
Naibilli. Am 11. Februar konnten wir Tagestätte (Tumaini Center = Hoffnungszentrum)
eröffnen. Wir planten zunächst mit 4
Kindern zu eröffnen. Nach ein paar Tagen waren es dann schon 9 und immer noch
gibt es Anfragen. Wir freuen uns sehr, dass die Kirchengemeinde dieses kleine
Zentrum als „ihre“ Tagesstätte sieht. Immer wieder kommen Gemeindeglieder
vorbei und bringen etwas. Ein paar Karotten, eine Tüte Mais, aber auch Geschirr
und Besteck und als ein Nachbar sah, dass zunächst nur ein paar Säcke als
Unterlage für den Mittagsschlaf da waren, bracht er ganz spontan ein paar
Matrazen. Es ist toll, diese Hilfsbereitschaft in einer wirklich armen Gemeinde
zu erleben.
Hier ist jetzt aber auch Zeit und Platz allen Unterstützern in Deutschland
zu danken. Dank Eures Engagements ist in jedem Fall schon mal die Arbeit für
ein Jahr finanziert.
Inzwischen gibt es aus dringenden Bitten aus zwei weiteren Kirchengemeinden
in unserer Nähe, sie doch auch beim Aufbau eines Tumaini Centers zu
unterstützen. Da ist noch viel zu tun. Allein in Sanya Juu haben sich in
kürzester Zeit über 20 Familien beim Pfarrer gemeldet mit der Bitte etwas für
ihre behinderten Kinder zu tun. Wir bleiben also dran und hoffen weiterhin auf
eure Unterstützung.
Alle reden vom Wetter
Wir tun das auch. Die so wichtige große Regenzeit hat, wenn auch etwas
verspätet begonnen. Seit etwa drei Wochen regnet es jeden Tag mal mehr mal
weniger lang. Das gibt Hoffnung auf eine gute Maisernte. Allerdings haben wir
auch Berichte aus anderen Regionen Tansanias bekommen, die von scheren
Unwettern mit Überflutungen berichten.
Jetzt der Blick nach vorne:
Noch sind wir ja bis Ende Oktober, also noch gut 6 Monate vor Ort. Allerdings vergeht die Zeit schnell und so
etwas wie ein langgezogener Endspurt hat begonnen. Endspurt deshalb, weil wir
doch noch ein paar wichtige Dinge abschließen möchten.
Da ist einmal ein
Projekt das sich damit befasst, wie und von wem welche Entscheidungen in der Faraja Brüderschaft
getroffen werden. (Brüderrat, Direktor, Senior, Vollversammlung,
Kirchenleitung……).
Im anderen Projekt geht es darum den Lehrplan der
Diakonenausbildung zu qualifizieren, so dass am Ausbildungsende ein anerkanntes
kirchliches Diplom verliehen werden kann.
Beide Projekte sind auf einem guten Weg und wir hoffen sie bis September
abschließen zu können.
Ende Juni werden wir für eine Woche in Deutschland sein, natürlich auch in
der Hoffnung, dass sich bis dahin etwas bezüglich unserer zukünftigen Arbeit
(dann ab Januar 2014) abzeichnet. Noch sind wir da gelassen, aber natürlich
wäre es schön wenn wir wüssten worauf wir uns einstellen können.
Im August werden wir dann noch mal, im Rahmen der Partnerschaft Faraja -
Rummelsberg für drei Wochen eine Gruppe Rummelsberger Diakonen Studenten
(zusammen mit der Brüderhausleitung) zu Gast haben. Danach geht es dann wohl
schon so langsam ans packen. Anfang Oktober ist noch einmal die jährliche
Missionskonferenz und dann wird alles viel zu schnell gehen.
Anfangs habe ich geschrieben, dass ich auf die Gäste die wir am 1. Januar
abholten, noch mal zurückkomme. Das tun
wir sehr gerne. Im Januar haben sie das Faraja Diaconic Center angeschaut und
seit kurz vor Ostern ist es amtlich:
Das Diakonen Ehepaar Gabi und Armin
Raunigk werden uns im Herbst hier
nachfolgen. Wir freuen uns darüber sehr, zumal auch eine kurze
Überlappung möglich sein wird. Es ist gut zu wissen, dass es hier weitergeht.
Zum Schluss:
Danken wir Euch allen wieder für Eure Unterstützung unsere Arbeit. Durch
guten Gedanken, Gebete und natürlich auch durch finanzielle Hilfen. Wir können
es gebrachen, ganz besonders im Hinblick auf die neue Arbeit mit geistig
behinderten Kindern. Vergelt‘s Gott. Hier noch mal die Kontoverbindung:
Mission Eine Welt, Evang. Kreditgenossenschaft Kassel, BLZ: 520 604 10,
Konto Nr.: 10 11 111
Verwendungszweck: Faraja Diaconic Centre /Tumaini
Mittwoch, 26. Dezember 2012
Heri ya Krismasi na mwaka mpya 2013
Frohe Weihnachten und ein
gesegnetes neues Jahr 2013
Liebe Freunde,
alles ist schon fürs Fest
vorbereitet. Das Haus ist weihnachtlich geschmückt und der tanzanische Sommer
hält uns nicht ab in weihnachtlich festliche Stimmung zu kommen.
Wie jedes Jahr haben wir uns ein
wenig deutsche Weihnachtskultur ins Haus geholt. Freunde werden mit uns feiern
und gemeinsam werden wir in diesem Jahr ganz traditionell eine Weihnachtsgans
mit Blaukraut und Kartoffelklößen verspeisen.
Das Jahr 2012 geht zu Ende und
wir möchten ein wenig Rückschau halten und euch daran teilhaben lassen, diesmal
miot dem Schwerpunkt Diakonenausbildung.
Es viele Herausforderungen zu
meistern:
Im Januar wurde ein neuer, wenn
auch zahlenmäßig sehr kleiner Jahrgang aufgenommen. Von einer großen
Bewerbergruppe haben nur 4 das Aufnahme Assesment bestanden. Es ist nicht
einfach geeignete junge Männer zu finden, die sich berufen fühlen und dazu noch
einen guten mittleren Schulabschluss vorweisen können. Viele suchen bei uns
einfach nur eine günstige Gelegenheit zu einer guten Ausbildung zu kommen. Das ist nicht genug.
Ein weiterer Jahrgang hat die
umfangreiche Diakonen Prüfung erfolgreich abgelegt und anschließend das
Praktikum in verschiedenen sozialen Einrichtungen in und außerhalb unserer Diözese.
Hier haben alle Studenten eine hervorragende Leistung gezeigt und bewiesen, dass
sie Diakone sind. In der vergangenen Woche konnten alle ihre Zeugnisse und
Zertifikate bei einer kleinen Feier im Kreise der gesamten Diakonengemeinschaft
in Empfang nehmen. Nun gehen sie in die zweite Phase ihrer Ausbildung in denen
einige Zusatzqualifikationen erwerben werden und andere bereits in den Dienst
gesandt werden.
Einige werden im neu entstehenden Projekt
eingesetzt, das wir in unserem Dekanat
aufbauen. Im Februar werden wir in unserer Nachbargemeinde Naibili die erste
Tagesstätte für Kinder und Jugendliche mit geistiger und mehrfacher Behinderung
eröffnen. Zwar sind immer noch nicht alle Kosten gedeckt, aber wir hoffen und
beten, dass sich noch weitere Unterstützer finden.
Schon gibt es Anfragen aus
weiteren Gemeinden die sich für die von der Gesellschaft vergessenen
behinderten Menschen engagieren wollen.
Für einen Diakonenstudenten
gelang es mit Unterstützung von Mission eine Welt, Rummelsberg und den
freiwillig sozialen Diensten ihm ein soziales Jahr im Wichernhaus Altdorf zu
ermöglichen. Vielleicht haben ihn ja einige von euch schon kennenlernen können.
Viele Hochzeiten durften wir in
diesem Jahr wieder feiern und wir danken Gott unserem Herrn, dass er uns nur wenige Beerdigungen auferlegt hat.
Es gab viele Gelegenheiten in
denen wir einige Nachbarländer Tanzanias
besuchen konnten. Uganda, Kenia und Ruanda sogar zweimal.
Am eindrücklichsten war vor allem
mein (Gabi) 2. Besuch in Ruanda an dem ich mit 4 Diakonenstudenten am Taizee
Jugendtreffen in Kigali teilnehmen durfte. Wir waren beeindruckt und sehr
berührt mit welcher herzlichen Gastfreundschaft wir in ruandischen Familien
willkommen geheißen wurden. Es war ein wunderbares Gefühl am
Hauptveranstaltungsort gemeinsam mit über 8000 jungen Menschen zu singen und zu
beten. Einen herzlichen Dank allen Taizee Brüdern und ehrenamtlichen Helfern
für die gute Vorbereitung und Durchführung.
Ruanda stellte sich uns als ein
besonderes Land dar. Nach dem schrecklichen Genozide 1995, haben die Menschen
vor allem die vielen Jugendlichen noch schwer an der Aufarbeitung ihrer
traumatischen Vergangenheit zu tragen. Die Regierung tut vieles um eine Nation in
Einheit und Frieden zu bauen, doch es ist noch ein langer Weg das schwere Erbe
zu verarbeiten und Hilfe von Traumaspezialisten ist an allen Ecken noch
dringend nötig. Wir beten für unsere ruandischen Freunde, dass sie weiter in
eine friedliche Zukunft voranschreiten.
Besonders gefreut hat uns in
diesem Jahr 2012, dass es wieder wenigstens für zwei unserer Kinder möglich war
uns zu besuchen und wir schöne gemeinsame Erlebnisse hatten. Zum Beispiel
kleine Affen die alles daran setzten im Tarangire Nationalpark unsere Brotzeit
zu stehlen und einen junger Elefantenbulle dem unser Fahrzeug wohl als
unliebsamer Konkurrent erschien und wir uns schnellstens mit viel PS davon
machten.
Nicht vergessen wollen wir die
vielen Gäste aus Deutschland, die aus der Landeskirche, allen voran unser
Landesbischof. Aus unserer Rummelsberger Gemeinschaft und der Bruder-und
Schwesternschaft Johannes Falk; private
Gäste…... „Wageni ni Baraka“ Gäste sind
ein Segen ! und genauso empfinden wir es immer wieder, wenn wir Gäste bei uns
empfangen dürfen.
So liegt nun schon fast ein
ganzes Jahr mit vielen Ereignissen hinter uns. Schönes und nachdenklich
stimmendes. Einen kleinen Einblick haben wir versucht euch zu geben.
Wir bitten herzlich darum uns und
die Menschen hier mit in eure Gebete einzuschließen und sagen nochmals ganz
herzlich Dank für alle eure Unterstützung sei es das Gebet oder auch
finanziell.
Euch allen nochmals ein
gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2013!
Eure Gabi und Günter Neidhardt
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Maisha kawaida
Schon über 5 Jahre leben und arbeiten wir nun schon in
Tansania. Unglaublich wie die Zeit rennt.
Das heißt ja auch, in 12 Monaten ist unser Vertrag hier zu Ende, und da
haben wir das Gefühl, die Zeit rennt noch schneller. Ein sehr komisches
Gefühl. Gute Freunde, die nach 7 Jahren
in Tansania vor 4 Monaten zurück nach Deutschland gingen, berichten, dass die
Seele noch nicht nachgekommen sei. Nein, wir sind noch nicht in
Abreisestimmung, trotzdem kommt immer wieder die Frage auf: „ Wie wird das
sein, in Deutschland? Und was wird dann da sein?
Wir sind aber froh und dankbar, dass sich für unsere
Nachfolge eine gute Lösung abzeichnet.
Mehr dazu irgendwann.
Lasst Euch also mal wieder ein bisschen hineinnehmen in das
*das normale Leben hier im Faraja
Diaconic Centre:
Im Zentrum:
Wir sind wirklich glücklich. Heuer hatten wir erstmals seit
4 Jahren wieder eine gute Maisernte. Wir wissen, dass es in anderen Gegenden
Tansanias viel schlechter ausschaut und sind deshalb umso mehr dankbar. Es
schafft uns etwas finanzielle Luft.
Für die Zukunft setzen wir vermehrt auf Bewässerungssysteme.
Dem Klima ist nicht mehr zu trauen und wir sind froh, dass wir finanzielle
Unterstützung erwarten können.
Im September hat eine weitere Abschlussklasse (21) unserer
Schule für körperbehinderte Kinder ihre Prüfungen geschrieben. Die Ergebnisse
sind noch nicht da, aber wir werden wieder beweisen: Menschen mit Behinderung
sind zu außergewöhnlichen Leistungen fähig.
Im Januar wird dann eine neue Vorschulklasse starten.
In den nächsten Tagen erwarten wir wieder eine
Diakonengästegruppe aus Deutschland und darüber freuen wir uns sehr.
Mitte November wird Gabi mit 4 unserer Diakonen Studenten nach
Kigali/Ruanda reisen können, um am Afrika-Taizee Treffen teilzunehmen. Sicher
ein Highlight der Diakonenausbildung.
Unser Projekt: Tagestätte für Kinder mit einer geistigen
Behinderung ist in der Zielgeraden. Im Januar geht es los.
Privates:
Zu berichten ist von meiner (Günter) nicht so lustigen Erkrankung im Juni. Das
klinische Bild ergab wohl Fleckfieber und ich war wirklich für fast 4 Wochen
außer Gefecht. Dank vieler Antibiotika
ist aber inzwischen wieder alles ok.
Schauen wir also nach vorne. Jedes Ding hat bekanntlich
seine Zeit (sagt die Bibel). Für uns heißt das schon, zu schauen was ist noch
zu tun, abzuschließen. Wo sind noch offene „Baustellen“. Schwerpunktmäßig geht es bei mir um landwirtschaftliche
Projekte, bei Gabi liegt ein Schwerpunkt darin, dass der Lehrplan der
Diakonenausbildung auch eine offizielle Anerkennung findet.
Wie gesagt: Die Zeit rennt.
Soviel mal für heute in einem kurzen blog . Den
Spendenaufruf (ehrlich, wir brauchen Eure Unterstützung) gibt es dann
demnächst.
Samstag, 19. Mai 2012
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